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Deutscher Name Schneeleopard
Wissenschaftlicher Name Panthera uncia
Systematik Raubtiere, Großkatzen
Lebensraum Steppe, lichte Nadelwälder
Verbreitung Hochgebirge Zentralasiens
Nahrung Steinböcke, Wildziegen und –schafe, Murmeltiere, Wildschweine, Hühnervögel, Pfeifhasen, aber auch Haustiere
Fortpflanzung 95-103 Tage Tragzeit, Jungtiere bleiben 2 Jahre bei der Mutter
Sozialstruktur Einzelgänger, treffen sich zur Paarungszeit von Januar bis März
Bestand stark gefährdet, Bestand wird auf 4500-7500 Tiere geschätzt, bedroht durch illegale Bejagung

Standort in der Wilhelma

neben Bärenanlage

BesonderheitBearbeiten

Obwohl es sich bei dem Schneeleoparden um eine Großkatze handelt, kann er nicht Brüllen. Er hat mit Kleinkatzen außerdem gemeinsam, dass er wie sie in Hockstellung frisst.
Die Wilhelma beteiligt sich am EEP für Schneeleoparden und es wurden schon viele Jungtiere hier geboren.

Über das Verhalten des Schneeleoparden oder Irbis im Freiland ist nur wenig bekannt, denn im schwer zugänglichen Hochgebirge Zentralasiens führen diese Einzelgänger ein sehr verstecktes Leben. Man muss schon viel Glück haben, um sie dort überhaupt zu sehen, denn tagsüber ruhen sie meist.

Da die Beutetiere des Schneeleoparden in der kargen Hochgebirgslandschaft nicht zahlreich sind, kommt es immer wieder vor, dass er Haustiere reißt. Die Bergbewohner machen auch deshalb Jagd auf den streng geschützten Irbis und verkaufen seinen kostbaren Pelz auf dem Schwarzmarkt. Das schöne, dichte Fell ist bei jedem Individuum anders gefleckt. Es wirkt isolierend gegen die winterliche Kälte und die sommerliche Hitze des Hochgebirges und tarnt den Schneeleoparden in dieser Landschaft perfekt. Der lange Schwanz dient beim Springen zwischen den Felsen zum Ausbalancieren.

Man nimmt an, dass Irbisse sehr große Reviere durchstreifen, die sich durchaus überlappen können. Männchen wie Weibchen markieren während der Paarungszeit besonders häufig. Dabei spritzen sie ihren Harn auf Büsche und Felsen oder hinterlassen Kratzspuren im Sand oder an Baumstämmen.

Zwischen April und Juni werden 1-4, meist aber 2 Jungtiere geboren, die 2 Monate mit der Mutter in der Wurfhöhle bleiben.

Die Nachzucht des Schneeleoparden in den Zoos der Welt ist angesichts des stark zurückgehenden Freilandbestandes von besonderer Bedeutung. Es gibt heute über 400 Irbisse in Menschenobhut, von denen bereits zwei Drittel im Zoo geboren sind.



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